Bei einem Unfall mit zwei Pkw auf der Kreisstraße 3535 bei Philippsburg wurden am Sonntagnachmittag fünf Personen leicht verletzt.
Nach derzeitigen Erkenntnissen fuhr ein 34-jähriger Fahrer eines Peugeot-Van gegen 16:30 Uhr auf der K 3535 aus Fahrtrichtung Wiesental kommend Richtung Philippsburg. Kurz vor einem Waldparkplatz überholte der 34-Jährige einen in gleicher Richtung fahrenden Pkw Opel Corsa. Hierbei übersah er offenbar, dass dieser nach links auf den Parkplatz abbiegen wollte und kollidierte seitlich mit diesem. Der mit zwei Erwachsenen und drei Kleinkindern besetzte Peugeot wurde auf den Grünstreifen abgewiesen, überschlug sich und kam nach circa 70 Metern quer auf der Fahrbahn zum Stehen. Alle Insassen wurden zum Glück nur leicht verletzt und kamen für weitere Untersuchungen in ein Krankenhaus. Der Fahrer und die Beifahrerin des Opel erlitten keine Verletzungen.
Die Einsatz- und Rettungskräfte von Polizei, Freiwilliger Feuerwehr Waghäusel und des DRK waren mit zehn Fahrzeugen und 35 Personen im Einsatz. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Kreisstraße im Bereich der Unfallstelle für etwa 2 Stunden voll gesperrt werden.
Der entstandene Gesamtsachschaden wird derzeit auf etwa 45.000 Euro geschätzt.
Seinen Führerschein abgeben müssen hat am Sonntagabend ein Mann, nachdem er alkoholisiert mit seinem Auto unterwegs gewesen ist.
Verkehrsteilnehmer meldeten am Sonntag gegen 18:10 Uhr die auffällige Fahrweise eines Audi im Bereich der Westtangente. Eine eilig verständigte Streifenbesatzung konnte das Fahrzeug schließlich in Keltern antreffen und den Fahrer einer Kontrolle unterziehen. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest bei dem 30-jährigen Fahrzeuglenker ergab einen Atemalkoholwert von etwa 2,6 Promille. Der Mann musste in der Folge eine Blutprobe in einem Krankenhaus abgeben. Die Beamten behielten den Führerschein des Fahrers ein. Ihn erwartet nun eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr.
Ein offenbar unter Alkoholeinfluss stehender 58-jähriger Pkw-Fahrer verursachte am Samstagnachmittag einen Verkehrsunfall.
Nach derzeitigem Stand der Erkenntnisse befuhr der Unfallverursacher gegen 15:10 Uhr, kommend von der Straße Am Wall, die Heussstraße in Linkenheim-Hochstetten. An der Kreuzung zum Spöcker Weg nahm er offenbar einen zu großen Bogen beim Rechtsabbiegen. Er streifte aufgrund dessen einen VW Tiguan, welcher verkehrsbedingt an der Kreuzung hielt.
Die Unfallbeteiligten blieben unverletzt. Nach ersten Erkenntnissen entstand insgesamt ein Sachschaden in Höhe von etwa 4.000 Euro.
Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest beim Unfallverursacher ergab einen Wert von rund 2,3 Promille. Dem Fahrer wurde anschließend durch einen Arzt eine Blutprobe entnommen. Der 58-Jährige muss nun mit einer Strafanzeige rechnen.
Alkoholisiert mit dem Fahrzeug unterwegs gewesen ist ein Mann am frühen Freitagmorgen auf der Kreisstraße 4369.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen befuhr der 45-jährige Fahrer eines VW Polo am 25.08.2023, gegen 7.30 Uhr, die Kreisstraße von Neuweiler-Zwerenberg in Richtung Neubulach-Martinsmoss.
Bei der Kontrolle durch Polizeibeamte des Reviers Calw stellten diese Anzeichen für eine Alkoholisierung fest. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von etwa 2,4 Promille. Dem Mann wurde in der Folge eine Blutprobe in einem Krankenhaus entnommen. Seinen Führerschein musste er abgeben. Ihn erwartet eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr.
Verletzt worden sind am Freitagabend zwei Radfahrer nach einem Unfall mit einem Autofahrer.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen befuhr eine 55-jährige VW-Fahrerin die Landesstraße 349 von Wildberg kommend in Fahrtrichtung Effringen.
Auf Höhe der Marktstraße und der Kochstraße beabsichtigte die Fahrzeuglenkerin nach links abzubiegen und übersah hierbei offenbar die aus Richtung Effringen kommenden Radfahrer. In der Folge kam es zur Kollision des Autos mit beiden Radfahrern. Hierbei stürzte der 61-jährige Radlenker zunächst auf die Motorhaube des Pkws und wurde hiernach auf die Straße geschleudert. Der zweite, 41-jährige, Fahrradfahrer wurde seitlich erfasst und kam in der Folge ebenfalls zu Fall.
Durch das Unfallgeschehen zogen sich die beiden Männer Verletzungen zu und wurden für weitere Behandlungen in ein nahegelegenes Krankenhaus verbracht.
Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 10.000 Euro.
Unbekannte haben in der Nacht von Freitag auf Samstag Bargeld aus einem Vereinsheim entwendet.
Nach derzeitigem Kenntnisstand drang bislang unbekannte Täterschaft in der Zeit zwischen Freitag, 25.08.2023, 23:30 Uhr und Samstag, 26.08.2023, 9:54 Uhr, gewaltsam in die Räumlichkeiten eines Vereinsheims in der Riedstraße im Ortsteil Böffingen ein.
In der Folge entwendeten sie Bargeld in Höhe von circa 300 Euro. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist noch Gegenstand der Ermittlungen.
Drei beschädigte Fahrzeuge und ein kaputtes Verkehrsschild sind das Ergebnis einer Fahrt unter Alkoholeinfluss, die sich am frühen Samstagmorgen ereignet hat.
Durch einen Zeugen konnte beobachtet werden, wie am Samstag gegen 06:25 Uhr die Fahrerin eines Kia die Fasanenstraße in Richtung Bauschlotter Straße befuhr. Dort kollidierte die Frau zunächst mit einem am Straßenrand geparkten Toyota sowie einem Verkehrsschild. Trotz des Unfalles setzte die Fahrzeuglenkerin ihre Fahrt unbeirrt in Richtung Göbrichen fort.
Auf Höhe des Habichtweges stieß die Frau erneut mit einem geparkten Auto, einem BMW, zusammen und fuhr abermals weiter. An der Kreuzung Bauschlotter Straße / Gartenstraße stieß die 19-Jährige schließlich noch mit einem am Straßenrand stehenden Audi zusammen.
Eine zwischenzeitlich verständigte und eilig anfahrende Streife des Polizeireviers Pforzheim-Nord konnte die Frau sodann antreffen. Die Beamten stellten Anzeichen einer Alkoholisierung bei der 19-Jährigen fest. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von etwa 1,6 Promille. Die Frau musste in der Folge eine Blutprobe in einem Krankenhaus abgeben. Den Führerschein der Frau behielten die Beamten noch vor Ort ein.
Der entstandene Gesamtsachschaden beläuft sich auf etwa 8.000 Euro.
Verletzt worden ist ein Autofahrer am Freitagmittag auf der Bundesstraße 463 bei Bad Liebenzell nach einer Kollision mit einem Lastkraftwagen.
Nach bisherigem Stand der Ermittlungen befuhr der 51-jährige Fahrer eines VW gegen 11:50 Uhr die Bundesstraße 463 von Bad Liebenzell in Fahrtrichtung Ernstmühl.
In einer Rechtskurve geriet der Fahrzeuglenker auf die Gegenfahrspur und kollidierte dort mit dem Sattelzug eines entgegenkommenden 30-Jährigen.
Durch das Unfallgeschehen wurde der VW-Fahrer verletzt und wurde für weitere Behandlungen in ein Krankenhaus verbracht.
Im Rahmen der Unfallaufnahme stellten die Beamten Anzeichen einer Alkoholisierung bei dem 51-Jährigen fest. Ein noch vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Alkoholwert von etwa 1,6 Promille. Im Krankenhaus musste der Mann eine Blutprobe abgeben.
Das Auto war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.
Der Gesamtsachschaden wird auf etwa 18.000 Euro beziffert.
Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Bundesstraße kurzzeitig voll gesperrt werden.
Neben Polizei waren auch Feuerwehr und Rettungswagen im Einsatz.
Der 55-jährige Lenker eines Motorrads der Marke KTM befuhr am Sonntagvormittag gegen 08:45 Uhr die Bundesstraße 294 von Calmbach kommend in Richtung Höfen. Aus bislang ungeklärter Ursache verlor er in einer langgezogenen Rechtskurve ohne Fremdbeteiligung die Kontrolle über sein Fahrzeug und stürzte. Nach dem Sturz rutschte er auf die Gegenfahrbahn wo er mit einem entgegenkommenden Pkw Toyota kollidierte. Hierbei zog er sich so schwere Verletzungen zu, dass er trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen noch an der Unfallstelle verstarb. Der 26-jährige Lenker des Toyota erlitt einen Schock. Der Schaden an den beiden unfallbeteiligten Fahrzeugen beläuft sich nach derzeitigem Stand der Ermittlungen auf ungefähr 4500 Euro.
Für die Dauer der Unfallaufnahme und der anschließenden Bergungs- und Reinigungsmaßnahmen musste die B 294 bis 13:30 Uhr komplett gesperrt werden. Beamte der Verkehrsgruppe Bundesautobahn aus Pforzheim übernahmen die Unfallaufnahme und die folgenden Ermittlungen.
Im Rahmen einer groß angelegten Kontrollaktion, der sogenannten „Sicherheitskonzeption-Bike“, an der Landesstraße 362, haben Polizeibeamte rund die Hälfte aller kontrollierten Motorräder beanstanden müssen.
Die bei Ausflüglern beliebte Strecke an der Nagoldtalsperre war am Samstag der Schauplatz einer Kontrollaktion der Verkehrspolizeiinspektion Pforzheim. Bei den ganzheitlichen Kontrollen der Biker auf dem Wanderparkplatz P4 stand vor allem die Verkehrssicherheit der Motorräder, aber auch die Verminderung übermäßiger Geräuschentwicklung im Vordergrund.
Bei den bis in die späten Nachmittagsstunden hinein über 70 kontrollierten motorisierten Zweirädern gab es letztlich 35 Krafträder, welche technische Mängel oder Manipulationen aufwiesen. In drei Fällen war aufgrund dieser technischen Mängel sogar das Erlöschen der Betriebserlaubnis die Folge. Bei einem Kraftrad war eine Abgasanlage verbaut, die über keinerlei Zulässigkeitsnachweis verfügte. Das gemessene Standgeräusch vor Ort überstieg den Vergleichswert um einige Dezibel und war somit deutlich hörbar zu laut.
Trotz der vielen Beanstandungen, welche sich beispielsweise auf den Reifenzustand, das Licht oder die Abgasanlage bezogen, zeigten sich nahezu alle Biker einsichtig und begrüßten auch entsprechende Kontrollen.
Die Kontrollaktion des Polizeipräsidiums Pforzheim, bei welcher insgesamt rund drei Duzend Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte im Einsatz waren, wurde unter anderem durch spezialisierte Einsatzkräfte, sogenannte Kompetenzteams, aus anderen Polizeipräsidien Baden-Württembergs, aus Bayern und Hessen unterstützt.
Motorradfahrer stehen auch weiterhin im Fokus der polizeilichen Verkehrssicherheitsarbeit, da die Fahrt mit einem nicht ordnungsgemäßen Fahrzeug schnell zu einem schweren Unfall führen kann. Flankierend zur polizeilichen Großkontrolle hatte das Ordnungsamt der Stadt Freudenstadt als Straßenverkehrsbehörde ein Augenmerk auf die Geschwindigkeit, welche weiterhin als häufigste Unfallursache gelistet wird. Ebenso war das Landratsamt Freudenstadt – Amt für Ordnung und Verkehr – und das Technische Hilfswerk vor Ort unterstützend eingebunden.
Das Polizeipräsidium Pforzheim hat während der diesjährigen Motorradsaison bereits immer wieder kleinere gezielte Kontrollaktionen durchgeführt. Darüber hinaus fanden und finden Kontrollen auch weiterhin während der allgemeinen Streifentätigkeit statt.
Hinweise und Tipps Ihrer Polizei:
- Die Erkennbarkeit für andere Verkehrsteilnehmer gewährleisten
(helle Kleidung / Reflektoren).
- Auf angepasste Geschwindigkeit achten.
- Mit Wildwechsel rechnen!
- Die Zahl der motorisierten Radfahrer nimmt zu (Pedelec)- auch
mit diesen Verkehrsteilnehmern muss an Steigungen und Kurven
gerechnet werden.
- In der Erntezeit: Landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge sind
vermehrt im Einsatz und somit auch im öffentlichen Verkehrsraum
anzutreffen.
- Bitte auch an die Mitbürger denken und wo möglich übermäßige
Lärmbelastung vermeiden.