Archiv für den Monat: Januar 2023

POL-Pforzheim: Frontalzusammenstoß auf der Bundesstraße 294

Polizeipräsidium Pforzheim

Neuenbürg /Höfen an der Enz (ots)

Am Dienstag, gegen 16.30 Uhr, fuhr ein 46jähriger Mann mit seinem Mercedes, von Höfen kommend, in Richtung Neuenbürg. Nach derzeitigem Ermittlungsstand geriet der Mann in Höhe eines Sportplatzes plötzlich in „Unterzucker“. Sein Fahrzeug kam nach links auf die Gegenfahrbahn. Dort prallte es frontal mit dem entgegenkommenden Audi eines 48jährigen zusammen. Beide Fahrzeuglenker wurden verletzt und kamen in Krankenhäuser. Vermutlich sind die Verletzungen des Audi-Fahrers schwerer. Lebensgefahr besteht aber nicht. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden in Höhe von etwa 20 000 Euro. Die B 294 ist derzeit noch gesperrt. Die Bergungs- und Aufräumarbeiten dauern derzeit noch an.

Andreas Kuttruff, Führungs- und Lagezentrum

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Pforzheim
Telefon: 07231 186-1111
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POL-Pforzheim: (PF) Pforzheim – Wohlfahrtsverband und Sportverein werden Ziel von Einbrechern

Polizeipräsidium Pforzheim

Pforzheim (ots)

Ein Wohlfahrtsverband sowie ein Sportverein sind in Pforzheim zum Ziel von Einbrechern geworden.

Im Fall des Wohlfahrtsverbands hebelten die Täter im Zeitraum zwischen Freitagnachmittag und Montagmorgen eine Tür auf und verschafften sich so Zutritt in die Räumlichkeiten in der Dillsteiner Straße. Die Eindringlinge durchwühlten Schränke und stahlen letztlich einen kleineren, dreistelligen Bargeldbetrag.

Die Nacht von Sonntag auf Montag nutzten Einbrecher, um ebenfalls gewaltsam in das Gebäude eines Sportvereins mit angeschlossener Gaststätte in der Heidenheimer Straße zu gelangen. Auch hier waren die Täter auf Bargeld aus und stahlen einen Betrag in niedriger, dreistelliger Höhe.

Die Polizeireviere Pforzheim-Süd und -Nord bitten Zeugen darum, sich unter den Rufnummern 07231 186-3311 oder 07231 186-3211 zu melden.

Frank Weber, Pressestelle

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POL-Pforzheim: (CW) Bad Liebenzell – Polizei erwischt Jugendlichen bei versuchtem Automatenaufbruch

Polizeipräsidium Pforzheim

Bad Liebenzell (ots)

Am Montagabend haben Beamte des Polizeireviers Calw einen 16-Jährigen noch am Tatort ertappt, nachdem sich dieser an einem Zigarettenautomaten zu schaffen gemacht hatte.

Nach derzeitigem Kenntnisstand bemerkte zunächst ein aufmerksamer Zeuge, gegen 22:30 Uhr, den Jugendlichen, da dieser offenbar wiederholt auf den in der Schillerallee befindlichen Automaten einschlug und versuchte, diesen gewaltsam aufzubrechen. Vor Ort konnten die beschleunigt angefahrenen Polizisten den 16-Jährigen mutmaßlichen Tatverdächtigen antreffen. Das mutmaßliche Tatwerkzeug in Form von Hammer und Meisel befand sich ebenfalls noch am Tatort. Die genaue Höhe des Sachschadens, welcher aufgrund der Aufbruchspuren entstand, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen. Der junge Mann muss sich nun in einem Ermittlungsverfahren wegen versuchtem besonders schweren Fall des Diebstahls verantworten.

Sabine Maag, Pressestelle

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POL-KA: (KA) Karlsruhe – Zeugen und mutmaßliche Verursacherin nach Unfall mit Radfahrer in Beiertheim-Bulach gesucht

Polizeipräsidium Karlsruhe

Karlsruhe (ots)

Nach einem Unfall, der sich am heutigen Morgen gegen 07:45 Uhr in der in der Fritz-Haber-Straße Kreuz Pulverhausstraße ereignete, sucht die Polizei nun nach der Unfallverursacherin.

Laut derzeitigem Stand bog die Fahrerin eines Kleinwagens von der Pulverhausstraße in die Fritz-Haber-Straße ein und übersah wohl den von rechts kommenden 16-jährigen Fahrradfahrer. Es kam zu einer Kollision. Nach dem Vorfall sollen die Beteiligten sowie eine weitere Zeugin sich unterhalten haben, woraufhin sich die Unfallverursacherin entfernte. Im Nachgang stellte sich heraus, dass der Radfahrer sich wohl doch einer Verletzung zuzog.

Bei dem Fahrzeug soll es sich vermutlich um einen kleinen silbernen oder grauen Renault mit Karlsruher Kennzeichen gehandelt haben. Die gesuchte Unfallbeteiligte wurde als circa 60 Jahre alte Frau mit lockigem Haar beschrieben.

Die Verkehrspolizei bittet die Unfallverursacherin oder Zeugen, die Hinweise zu der gesuchten Person oder dem Fahrzeug geben können, sich unter der Rufnummer 0721 944840 zu melden.

Sabrina Kippenhan, Pressestelle

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Polizeipräsidium Karlsruhe
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POL-Pforzheim: (CW) Calw – Erpressungsversuch via Internet

Polizeipräsidium Pforzheim

Calw (ots)

Zu einer versuchten Erpressung über das Internet ist es am Sonntag im Kreis Calw gekommen.

Unbekannte Täter sendeten einem Mann aus dem Bereich Calw eine E-Mail, in welcher sie angaben, Zugriff auf den Computer des Mannes zu haben. Sollte dieser nicht einen niedrigen vierstelligen Betrag auf ein Bitcoin Konto überweisen, werden vertrauliche Daten des Angeschriebenen veröffentlicht werden. Der Geschädigte durchschaute den Betrug allerdings und überwies kein Geld. Daten von ihm wurden in der Folge nicht veröffentlicht.

Die Polizei rät in solchen Fällen:

   -	Gehen Sie nicht auf die Erpressung ein -	Nehmen Sie keinen 
Kontakt zu Erpressern auf -	Öffnen Sie keine Anhänge in Mails -	 
Erstatten Sie unverzüglich Anzeige bei der Polizei -	Fertigen Sie 
Screenshots von Kontaktdaten, Mails, Chatverlauf, Täterprofile...

Christian Koch, Pressestelle

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Polizeipräsidium Pforzheim
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POL-Pforzheim: (FDS) Freudenstadt – Mann wird Opfer von Betrugsmasche

Polizeipräsidium Pforzheim

Freudenstadt (ots)

Einen niedrigen fünfstelligen Bargeldbetrag hat ein Mann mittleren Alters an eine Betrügerin überwiesen.

Der Betrogene lernte die Dame im Dezember 2022 über eine Dating-Plattform kennen und man nutzte mehrere Chatprogramme und Messengerdienste, um sich auzutauschen. Im Zeitraum zwischen Dezember 2022 und Januar 2023 bat die Frau dann ihre Bekanntschaft mehrfach um Geld. Unter anderem sollte ein Erbe ausgelöst werden. Der Mann überwies mehrfach Bargeldbeträge an die Dame, wird aber letztlich misstrauisch, als diese fortwährend um finanzielle Hilfe nachsucht und erstattet letztlich Strafanzeige.

Sabine Maag, Pressestelle

Präventionstipp Ihrer Polizei

(unter https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/scamming/)

So überprüfen Sie Ihre Online-Bekanntschaft
Geben Sie den Namen Ihres / Ihrer Internetbekanntschaft mit dem Zusatz „Scammer“ beispielsweise bei Google ein. Die Suchmaschine kann in vielen Fällen einen Verdacht bestätigen. Falls Sie ein Bild mitgeschickt bekommen haben, können Sie mithilfe der umgekehrten Bildersuche zusätzliche Informationen zu dem Bild erhalten.
Es ist außerdem sinnvoll, dass Sie für Online-Kontaktbörsen oder für den digitalen Schriftverkehr mit einem Unbekannten eine alternative E-Mail-Adresse benutzen. So können Sie verhindern, dass Sie im Fall eines Betrugs Ihren Hauptmailaccount löschen müssen.

Was tun, wenn ich gescammt wurde?
Ignorieren:
Gehen Sie nicht auf Forderungen des Scammers ein. Überweisen Sie auf keinen Fall Geld. Lösen Sie auch keine Schecks ein oder leiten Briefe und Päckchen weiter – bewahren Sie solche auch nicht auf. Machen Sie geleistete Zahlungen, wenn noch möglich, sofort rückgängig.

Sichern:

Speichern Sie alle Mails und Chat-Texte als Beweis auf einem Speichermedium wie beispielsweise Ihrem bevorzugten Cloud-Dienst, einer externen Festplatte, einem USB-Stick oder einer CD-ROM ab. Heben Sie Überweisungsbelege usw. auf. Wenn Sie es nicht selbst können, dann lassen Sie sich von computererfahrenen Bekannten und Freunden den so genannten E-Mail-Header auslesen. Daran erkennen Sie, woher die Mail geschickt wurde. Selbsthilfeseiten im Internet erklären Ihnen ebenfalls, wie Sie sich vor größerem Schaden schützen können.
Wenn Sie dennoch unsicher sind, wenden Sie sich an Ihre nächstgelegene Polizeidienststelle. Dort erfahren Sie, was Sie konkret tun müssen, um alle Beweise sichern zu können.

Hilfe holen:

Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei. Die Strafverfolgung solcher Täter ist zwar schwierig, weil sie aus dem Ausland agieren. Dennoch sollten Sie den Vorfall auf jeden Fall melden. Das ist besonders wichtig, wenn beispielsweise Banken strafrechtliche Schritte gegen Opfer unternehmen wollen, die unwissentlich gefälschte Schecks eingereicht haben. Die Polizei hilft Ihnen nicht nur dabei, Beweise für den Betrug zu sichern, sondern auch dabei den Täter / die Täter konsequent zu blockieren.

Blockieren:

Brechen Sie jeglichen Kontakt ab. Antworten Sie nicht auf Mails oder Anrufe des Scammers. Am besten ist es, sich eine neue Mailadresse und Telefonnummer zuzulegen. Gefahr besteht auch für Freunde im sozialen Netzwerk und für alle Kontakte im eigenen Mailadressbuch. Denn die Täter schicken mit ihren Mails meistens auch einen Computervirus mit. Dieser scannt die Daten im Mailadressbuch und erlaubt auch sonst eine Kontrolle über den Rechner der Opfer.

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Polizeipräsidium Pforzheim
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POL-Pforzheim: (Enzkreis) Enzkreis – Erpressung nach Internetkontakt: Polizei warnt vor dem Versenden intimer Fotos

Polizeipräsidium Pforzheim

Enzkreis (ots)

Ein Mann aus dem nordöstlichen Enzkreis ist am Montag nach dem Versenden von intimen Bildern von einer bislang unbekannten Person erpresst worden.

Der Geschädigte wurde über die Internetplattform „Snapchat“ von einer vermeintlich weiblichen Person kontaktiert. Nach einiger Konversation übersandte der Mann intime Bilder von sich selbst. In der Folge wurde ihm damit gedroht, die Bilder zu veröffentlichen, sollte er nicht einen gewissen Geldbetrag in Form von Gutscheinkarten über „Snapchat“ übermitteln.

Die Polizei gibt Tipps, wie Sie sich vor „sexueller Erpressung“ schützen:

   -	Nehmen Sie keine Freundschaftsanfragen von fremden Personen an.
   -	Stimmen Sie keinen Entblößungen oder intimen Handlungen in 
Videochats zu, wenn Sie die Person erst seit kurzem kennen.
   -	Prüfen Sie regelmäßig Ihre Account- und 
Privatsphäreeinstellungen.
   -	Seien Sie zurückhaltend mit der Veröffentlichung persönlicher 
Daten wie Anschrift, Geburtsdatum oder Arbeitgeber.
   -	Stimmen Sie nicht vorschnell einem Videochat zu.
   -	Im Zweifel: kleben Sie die Chatkamera zunächst ab, um lediglich 
verbal zu kommunizieren und das Geschehen zu beobachten.
   -	Halten Sie Betriebs- sowie Virenschutzsysteme auf Ihren 
online-genutzten Endgeräten wie Smartphone, Laptop, Tablet oder 
Computer immer auf dem aktuellen Stand, um sich vor Schadsoftware, 
sogenannter Malware, zu schützen. Es gibt Malware, die Ihre Webcam 
problemlos aktiviert und Sie damit jederzeit filmen kann.

Christian Koch, Pressestelle

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POL-Pforzheim: (Enzkreis) Niefern-Öschelbronn – Betrüger weiterhin auf WhatsApp unterwegs

Polizeipräsidium Pforzheim

Enzkreis (ots)

Am Montagmittag ist es Betrügern erneut gelungen, unter Nutzung des Kurznachrichtendienstes WhatsApp, Geld zu ergaunern.

Der Täter meldete sich mit einer unbekannten Mobilfunknummer per WhatsApp bei dem im Enzkreis wohnhaften Geschädigten. Dabei behauptete der Täter, die Tochter des Angeschriebenen zu sein, die den Telefonanbieter gewechselt und daher eine neue Rufnummer habe. Im weiteren Verlauf brachte der Gauner den Geschädigten dazu, aufgrund des Rufnummernwechsels, zwei Überweisungen für seine angebliche Tochter zu übernehmen. Hierbei kam es insgesamt zur Verfügung von rund 3.300 Euro.

Allgemeine Hinweise der Polizei:

   - Gehen Sie sensibel mit Nachrichten unbekannter Rufnummern um.
   - Wenn Sie von Ihnen bekannten Personen unter einer unbekannten 
     Nummer kontaktiert werden, speichern Sie die Nummer nicht 
     automatisch ab.
   - Ein persönlicher Kontakt zu einem Angehörigen kann schnell 
     Aufklärung darüber verschaffen, ob es sich um einen Betrug 
     handelt. Nutzen Sie dafür auch alternative Kommunikationswege.
   - Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen.
   - Geben Sie auf keinen Fall private Daten wie Bankkonto- oder 
     Kreditkartendaten oder Zugangsdaten zu Kundenkonten heraus.
   - Warnen Sie Familie, Freunde und Bekannte. Laden Sie sich den vom
     Polizeipräsidium Pforzheim erstellten Warnhinweis auf der 
     Webseite herunter und teilen Sie diesen mit Ihren Kontakten 
     beziehungsweise über Social Media Kanäle. 
     https://pppforzheim.polizei-bw.de/downloads/

Michael Wenz, Pressestelle

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Polizeipräsidium Pforzheim
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POL-KA: (KA) Stutensee – Einbrecher von Anwohner gestört

Polizeipräsidium Karlsruhe

Karlsruhe (ots)

Drei Einbrecher wurden offensichtlich am Montag gegen 20.30 Uhr im Buchenring in Büchig bei ihrem Vorhaben gestört und flüchteten in der Folge.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand gelangten die Drei wohl über eine frei zugängliche Zufahrt in die Tiefgarage und brachen mehrere Kellerabteile auf. Weiterhin beschädigten sie mutmaßlich einen abgestellten Pkw. Die Einbrecher wurden allerdings bei der Tatausführung von einem Anwohner gestört und flüchteten anschließend ohne Beute. Der Sachschaden beläuft sich schätzungsweise auf mehrere Hundert Euro.

Matthias Göhrig, Pressestelle

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POL-KA: (KA) Stadt-und Landkreis Karlsruhe -Betrüger erbeuten mit „Schockanruf“ Gold-und Silbermünzen – Polizei sucht Zeugen und bittet Senioren und Familienangehörige um besondere Wachsamkeit

Polizeipräsidium Karlsruhe

Karlsruhe (ots)

Mehrere Meldungen über betrügerische Anrufe gingen im Laufe des Montags bei der Karlsruher Polizei ein. In einem Fall gelang es den Betrügern eine 84-Jährige zu täuschen und Münzen im Wert von mehreren tausend Euro zu erbeuten.

In den Mittag-und Abendstunden riefen Trickbetrüger mehrere Bürger in Karlsruhe, Ettlingen, Bruchsal und Bretten an und versuchten ihre Opfer zur Aushändigung von Geld und Wertgegenständen zu bewegen.
Mit der Betrugsmasche „Schockanrufer“ gaben die Täter am Telefon vor, dass ein naher Angehöriger einen schweren Verkehrsunfall mit Verletzten oder Toten verursacht habe und nun eine Kaution hinterlegt werden müsse, um eine Inhaftierung zu verhindern. Einige der Angerufenen hatten in der Vergangenheit schon von diesen betrügerischen Anrufen gehört und erkannten den Betrug rasch.

In einem Fall gelang es den Tätern durch geschickte Gesprächsführung eine 84-Jährige aus Karlsruhe-Wolfartsweier glauben zu machen, mit einem Polizeibeamten zu telefonieren.
Der angebliche Beamte berichtete von einem tödlichen Unfall und forderte die Seniorin auf, eine Zahlung von 50.000 Euro zu leisten, um einen Gefängnisaufenthalt ihrer Tochter zu verhindern.
In gutem Glauben, ihre Tochter aus der misslichen Lage zu helfen, fuhr die ältere Dame mit einem von den Tätern bestellten Taxi zu einer Bank in der Philipp-Reis-Straße. Dort holte sie Gold-und Silbermünzen ab und übergab diese schließlich in an eine Unbekannte. Die Geldabholerin konnte unerkannt fliehen.

Die Geschädigte beschreibt die Frau 50 bis 60 Jahre alt, von dicklicher Statur und mit dunklen Haaren. Sie sprach gebrochenes Deutsch, war bekleidet mit einem bunten Rock und einer Strickjacke und trug eine helle Mütze.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

Zeugen, die am gestrigen Nachmittag in Karlsruhe im Bereich der Nordoststraße in Wolfartsweier oder der Philipp-Reis-Straße verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0721 666-5555 beim Kriminaldauerdienst Karlsruhe zu melden.

Aus aktuellem Anlass appelliert die Polizei erneut insbesondere an lebensältere Mitbürgerinnen und Mitbürger sowie an deren Familienangehörige:

   - Werden Sie misstrauisch bei Forderungen nach schnellen 
     Entscheidungen, Kontaktaufnahme mit Fremden sowie Herausgabe von
     persönlichen Daten, Bargeld, Schmuck oder Wertgegenständen.
   - Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie 
     den Hörer auf. So werden Sie Betrüger los.
   - Informieren Sie unter der Rufnummer 110 die Polizei. Benutzen 
     Sie nicht die Rückruftaste, da Sie sonst wieder bei den Tätern 
     landen könnten.
   - Sprechen Sie am Telefon nicht über Ihre persönlichen und 
     finanziellen Verhältnisse.
   - Beraten Sie sich gemeinsam mit Ihrer Familie und Personen, denen
     Sie vertrauen.

Weitere Informationen und Präventionstipps zu diesem und weiteren Themen finden Sie unter www.polizei-beratung.de

Larissa Großmann, Pressestelle

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