Ein 35-jähriger Motorradfahrer stürzte am Dienstag gegen 18.15 Uhr mit seinem Motorrad und verletzte sich leicht.
Nach Angaben des 35-Jährigen musste er im Kreisverkehr der Yorck- und Weinbrennerstraße stark bremsen, da ein vor ihm fahrender Autofahrer wohl ohne Grund abrupt anhielt. Hierdurch stürzte der Motorradfahrer. Der vermeintliche Verursacher fuhr weiter.
Bei dem Auto handelte es sich offensichtlich um einen SUV, silbern mit Karlsruher Zulassung.
Zeugen, die Angaben zu dem Unfall machen können, werden gebeten, sich bei der Autobahnpolizei Karlsruhe unter 0721/94484-0 zu melden.
Unbekannte Täter brachen in der Zeit zwischen Samstag gegen 20.30 Uhr und Dienstag gegen 20.00 Uhr einen Imbissanhänger in Bretten-Diedelsheim auf.
Ein Feinkostanhänger, der am Straßenrand der „Diedelsheimer Höhe“ abgestellt war, geriet am Wochenende in das Visier von Dieben. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand brachen mutmaßliche Täter eine Seitentür des Verkaufsanhängers auf und entwendeten wohl Bargeld in einem niedrigen zweistelligen Eurobetrag. Es entstand zudem ein Sachschaden in Höhe von etwa 1.500 Euro.
Zeugen werden gebeten, sich mit Hinweisen an das Polizeirevier Bretten unter der Rufnummer 07252/50460 zu wenden.
Ein geparktes Fahrzeug beschädigt hat eine alkoholisierte 61-jährige Autofahrerin am Dienstagabend in Neuenbürg.
Nach derzeitigem Kenntnisstand stieß eine 61-Jährige Mitsubishi-Fahrerin gegen 20:15 auf dem Parkplatz eines Lebensmittelgeschäfts in der Schwarzwaldstraße beim Ausparken mit ihrem Fahrzeug gegen ein anderes geparktes Fahrzeug und fuhr danach, ohne sich um den Schaden zu kümmern, in Richtung Parkplatzausfahrt davon. Ein aufmerksamer Zeuge konnte die Fahrerin jedoch stoppen. Die verständigten Polizeibeamten stellten in der Folge Anzeichen für Alkoholkonsum bei der 61-Jährigen fest. Ein Alkoholvortest ergab dann auch über 1,7 Promille. Der Fahrerin wurde daraufhin eine Blutprobe entnommen. Ihr Führerschein wurde beschlagnahmt. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von zirka 3.000 Euro.
Die 61-Jährige erwartet nun eine Anzeige wegen Straßenverkehrsgefährdung und Unerlaubtem Entfernen vom Unfallort.
Bei Geschwindigkeitskontrollen am Dienstag auf der Bundesstraße 294 bei Ölbronn-Dürrn wurden in der Zeit zwischen 8:30 Uhr und 12:30 Uhr insgesamt 850 Fahrzeuge gemessen. Hierbei waren 37 Pkw-Fahrer und 28 Lkw-Fahrer zu schnell unterwegs. Ein Autofahrer wurde mit einer Geschwindigkeit von 112 km/h gemessen, bei erlaubten 70 km/h. Er muss nun mit einem Fahrverbot rechnen.
Ebenfalls am Dienstag, in der Zeit zwischen 15:15 Uhr und 19:15 Uhr, wurden im Bereich Mühlacker entlang der Bundesstraße 35 bei Lienzingen knapp 1.760 Fahrzeuge auf die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung überprüft. 40 Pkw-Fahrer und 11 Lkw-Fahrer gelangen nun wegen nicht eingehaltener Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h, bzw. 60 km/h zur Anzeige. Ein Autofahrer wurde mit einer Geschwindigkeit von 110 km/h gemessen.
Hinweis der Polizei: Überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit ist Hauptunfallursache Nummer eins für tödliche Verkehrsunfälle, weshalb die Polizei die Geschwindigkeitskontrollen fortführen wird.
Betrüger haben am Dienstagnachmittag versucht, bei einer 45-jährigen Frau einen niedrigen vierstelligen Geldbetrag mittels einer Betrugsmasche per WhatsApp zu erbeuten.
Die mutmaßlichen Täter gaben sich gegen 13.30 Uhr gegenüber der 45-Jährigen als ihre angebliche Tochter aus. Da das Handy defekt sei, handle es sich um eine neue Rufnummer. Unter dem Vorwand, eine dringende Rechnung begleichen zu müssen, brachten die Betrüger die Frau dazu, einen vierstelligen Eurobetrag zu überweisen. Nachdem die Frau misstrauisch wurde, nahm sie mit ihrer Tochter Kontakt auf. Hier zeigte sich, dass sie Betrügern aufgesessen war.
Das Betrugsopfer nahm umgehend Kontakt zur Polizei auf. Die Beamten des Polizeireviers Philippsburg kontaktierten die Bank. Nach dem derzeitigen Stand konnte das Geld zurückgebucht werden. Ein finanzieller Schaden entstand offenbar nicht.
Die Polizei Karlsruhe warnt alle Bürgerinnen und Bürger vor dieser Betrugsmasche. Wer solche Nachrichten von vermeintlichen Familienangehörigen oder angeblich nahestehenden Menschen bekommt, sollte unter keinen Umständen Geld überweisen. Stattdessen wird dringend empfohlen, die jeweiligen Angehörigen unter der bekannten Rufnummer zu kontaktieren. Stellt sich die Nachricht als Betrug heraus, sollte der Chatverlauf nicht gelöscht und die Polizei sofort verständigt werden.
Das Polizeimusikkorps Karlsruhe ist am Sonntagabend (29. Mai, um 19.30 Uhr) Gast zum Ausklang beim Jubiläumsfest des Musikvereins Ötigheim anlässlich seines hundertjährigen Bestehens. Der Eintritt ist frei.
Im großen Festzelt auf dem Parkplatz der Volksschauspiele (Tellplatzweg 3) wird dies der erste öffentliche Auftritt für das größte Polizeiorchester Deutschlands seit Dezember 2019 sein, diesmal mit neuer Sängerin Nina Hirschler.
Nach über 30 Jahren Zugehörigkeit hat Claudia Gebhardt mit Wehmut das Musikkorps verlassen, weil sie im Frühjahr 2022 aus familiären Gründen ins Allgäu verzogen ist. Es ist schön zu wissen, dass sie auch künftig dem Polizeimusikkorps für gelegentliche Gastauftritte zur Verfügung stehen wird. Ihre Cousine Susanne Kunzweiler und Sänger Toni Bergsch bleiben hingegen dem Polizeimusikkorps weiter erhalten.
Nach dem Wegzug von Claudia hat sich die junge Polizeiobermeisterin Nina Hirschler aus Rheinstetten nahtlos eingefügt. Als talentierte Sängerin und ausgebildete Musicaldarstellerin brachte die Streifenpolizistin beste Voraussetzungen mit. Auch ihr bisheriges soziales Engagement passt hervorragend zum Polizeimusikkorps Karlsruhe, das ganz überwiegend für wohltätige Zwecke spielt.
Mario Ströhm, seit knapp fünf Jahren Dirigent des Polizeimusikkorps wie auch des gastgebenden Musikvereins Ötigheim, hat für „sein Heimspiel“ ein abwechslungsreiches wie gleichermaßen unterhaltsames Programm mit Solisten zusammengestellt.
Nach dem Unterhaltungskonzert wird das Polizeimusikkorps bei einer feierlichen Serenade einen stimmungsvollen Schlusspunkt setzen.
Gemeinsame Pressemitteilung von Staatsanwaltschaft Karlsruhe und Polizeipräsidium Karlsruhe
Ein 19-jähriger Geldabholer konnte am Freitag gegen 14:30 Uhr von Beamten der Kriminalpolizei Karlsruhe bei der Übergabe von 40.000 Euro nach vorangegangenem „Schockanruf“ in der Werderstraße vorläufig festgenommen werden.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand gaukelten Betrüger einer 82-jährigen Frau am Telefon vor, dass die Enkelin der Frau einen schweren Verkehrsunfall verursacht habe. Lediglich durch die Zahlung einer Kaution in Höhe von 50.000 Euro könne eine Haftstrafe der Enkelin abgewendet werden. Die ältere Dame sprach in der Folge telefonisch mit vermeintlichen Polizeibeamten und Staatsanwälten. Letztlich einigten sich die Betrüger mit der 82-Jährigen auf eine Kautionshöhe von 40.000 Euro. Die ältere Dame begab sich sodann – in dem Glauben, ihre Enkelin nur hierdurch vor der drohenden Haft bewahren zu können – wie von den Anrufern gefordert auf die Straße und übergab das Bargeld an den 19-jährigen Beschuldigten.
Kriminalbeamte konnten den Geldabholer kurz danach vorläufig festnehmen und die 40.000 Euro sicherstellen. Der Tatverdächtige wurde am Samstag auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem zuständigen Haftrichter vorgeführt, der Haftbefehl erließ. Das für Betrugsdelikte zuständige Dezernat der Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.
Die Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft Karlsruhe möchten aus aktuellem Anlass erneut ganz allgemein auf die Betrugsmaschen „Enkeltrick“ und „falscher Polizeibeamter“ hinweisen. In jüngster Zeit ist es im Stadt- und Landkreis Karlsruhe wieder vermehrt zu entsprechenden Anrufen bei überwiegend älteren Bürgerinnen und Bürgern gekommen. Hierbei ist Folgendes zu beachten:
- Die Polizei ruft Sie niemals unter dem Polizeinotruf 110 an.
- Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie
den Hörer auf. So werden Sie Betrüger los.
- Werden Sie misstrauisch bei Forderungen nach schnellen
Entscheidungen, Kontaktaufnahme mit Fremden sowie bei der
Herausgabe von persönlichen Daten, Bargeld, Schmuck oder
Wertgegenständen.
- Wählen Sie die 110 und teilen Sie den Sachverhalt mit. Benutzen
Sie nicht die Rückruftaste, da Sie sonst wieder bei den Tätern
landen.
- Sprechen Sie am Telefon nicht über Ihre persönlichen und
finanziellen Verhältnisse.
- Beraten Sie sich mit Ihrer Familie oder Personen, denen Sie
vertrauen.
- Vergewissern Sie sich, ob der oder die Anrufer/in tatsächlich
eine verwandte Person ist. Legen Sie auf und rufen Sie
anschließend den angeblichen Verwandten selbst unter seiner
bekannten Telefonnummer zurück.
Dr. Matthias Hörster, Staatsanwaltschaft Karlsruhe
Am Sonntagabend kam ein 28-Jähriger mit seiner Kawasaki von der Fahrbahn der Landesstraße 1131 ab und überschlug sich.
Wie der Polizei erst im Nachgang bekannt wurde, kam es gegen 19:00 Uhr auf der L 1131 zu einem Verkehrsunfall, an welchem ein Kraftradfahrer nach ersten Erkenntnissen allein beteiligt war. Der 28-Jährige befuhr die L 1131 von Maulbronn kommend in Richtung Zaisersweiher. In einer Linkskurve kurz vor der Abzweigung Hohenklingen kam der Fahrer von der Fahrbahn in ein Maisfeld ab und überschlug sich. Offenbar verlor der Mann auch kurzzeitig das Bewusstsein. Letztlich konnte der Verunfallte Angehörige verständigen, welche ihn in ein Krankenhaus brachten. Am Motorrad entstand ein Sachschaden von rund 3.000 Euro. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, ob am Unfall möglicherweise noch weitere Personen beteiligt gewesen waren, bittet das Polizeirevier Mühlacker zur Klärung des Unfallhergangs um Zeugenhinweise. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07041 9693-0 zu melden.
Eine aufgefundene Flakgranate aus dem Zweiten Weltkrieg ist am Montagnachmittag zwischen Horb und dem Stadtteil Isenburg kontrolliert gesprengt worden.
Aufgefunden wurde die Granate auf dem Gelände eines Museums an der Isenburger Straße. Nach Begutachtung durch Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes musste die Flakmunition zur Gefahrenabwehr vor Ort kontrolliert gesprengt werden. Hierzu wurde das unbewohnte Gebiet ab 15:40 Uhr weiträumig um den Fundort abgesperrt, nachdem festgestellt wurde, dass sich keine Personen im dortigen Bereich befanden. Innerhalb des abgesperrten Areals befindet sich auch eine Strecke der Deutschen Bahn. Die Sprengung war gegen 17 Uhr beendet. Zu einer Gefährdung von Personen und dem Bahnverkehr kam es nicht. Ebenso waren nach der Sprengung keine Sachschäden zu verzeichnen. Außer den Fachkräften des Kampfmittelbeseitigungsdienstes waren zudem Beamte des Polizeireviers Horb eingesetzt. Vorsorglich wurden außerdem Rettungskräfte verständigt und standen vor Ort bereit. Die Polizei informierte die Bevölkerung vorab über die sozialen Medien.
Am Montag gegen 09:35 Uhr fuhr eine 71-jährige Autofahrerin einen 77-jährigen Fußgänger an. Der Fußgänger stürzte hierbei und zog sich schwere Verletzungen zu.
Aktuellen Erkenntnissen zufolge überquerte der Fußgänger bei grüner Ampel die Kreuzung Amalienstraße / Waldstraße. Die Autofahrerin befuhr geradeaus die Amalienstraße in Richtung Karlstraße und missachtete offenbar die für sie gültige rote Ampel auf Höhe der Waldstraße. Infolgedessen kam es zur Kollision.