Archiv für den Monat: September 2021

POL-KA: (KA) Linkenheim-Hochstetten – Philippsburg-Rheinsheim – Zwei Wohnungseinbrüche und ein Versuch

27.09.2021 – 13:41

Polizeipräsidium Karlsruhe

Linkenheim-Hochstetten/Philippsburg-Rheinsheim (ots)

Zu zwei Wohnungseinbrüchen und einem versuchten Einbruch, die in der Nacht zum Sonntag in Philippsburg-Rheinsheim und in Linkenheim-Hochstetten verübt wurden, sucht die Polizei Zeugen und bittet um sachdienliche Hinweise.

Zunächst drangen Unbekannte in der Zeit zwischen Samstagabend, 19.00 Uhr und Sonntagabend, 19.30 Uhr, in der Großen Rheinstraße in Rheinsheim in ein Einfamilienhaus ein. Sie hebelten eine Terrassentüre auf, schlugen eine Scheibe ein und durchwühlten in der Folge nahezu sämtliche Räume. Es ist noch unklar was genau gestohlen wurde.

Einen weiteren Einbruch verübten Unbekannte in der Zeit von Samstag, 15.00 Uhr bis Sonntag, 15.00 Uhr in der Nelkenstraße im Ortsteil Linkenheim. Hier hebelten die Diebe ein Fenster auf und gelangten so ins Hausinnere. Die Täter durchwühlten auch hier sämtliche Schränke und Schubladen. Welche Beute neben Schmuck noch gemacht wurde, ließ sich bislang nicht abschließend klären. Im Dahlienweg in Linkenheim war es am Samstagabend gegen 21.00 Uhr zu einem versuchten Einbruch gekommen. Hier hatten Unbekannte zunächst einen Bewegungsmelder beschädigt und anschließend versucht einen Rollladen gewaltsam zu öffnen. Die Bewohner bemerkten dies und schauten sofort nach. Der Mann flüchtete daraufhin zu Fuß. Er war schlank, dunkel gekleidet und trug ein langärmliges Oberteil und lange Hosen. Er hatte bei seiner Flucht eine Taschenlampe in der Hand.

Durch Zeugen konnte in diesem Zusammenhang ein weißer Kastenwagen mit ausländischem Kennzeichen und den beiden Buchstaben C und R gesehen werden. Möglicherweise steht dieses Fahrzeug in Verbindung mit den Taten.

Wer verdächtige Wahrnehmungen gemacht hat oder Hinweise geben kann, wird gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst unter 0721 666-5555 in Verbindung zu setzen.

Sven Brunner, Pressestelle

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POL-Pforzheim: (Enzkreis) Neuenbürg – Betrunkener Autofahrer beschädigt geparkte Fahrzeuge

27.09.2021 – 13:15

Polizeipräsidium Pforzheim

Neuenbürg (ots)

Einen Gesamtsachschaden im mittleren fünfstelligem Bereich, sowie zwei Leichtverletzte Personen sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am frühen Sonntagmorgen in der Alten Pforzheimer Straße ereignete.

Gegen 01:50 Uhr befuhr ein 27 Jahre alter Mann mit seinem VW die Alte Pforzheimer Straße in Richtung Bundesstraße 294. Nach bisherigem Kenntnisstand geriet der Fahrer vermutlich aufgrund zu hohem Alkoholgenusses nach rechts von der Fahrbahn ab und streifte ein am rechten Fahrbahnrand geparkten Audi. Unbeirrt setzte er seine Fahrt fort, bis er im Bereich der Hausnummer 39 wieder von der Fahrbahn abkam und gegen einen geparkten DaimlerChrysler prallte. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der DaimlerChrysler auf einen vor ihm stehenden Daimler Benz aufgeschoben. Der VW wurde durch den DaimlerChrysler zur Fahrbahnmitte abgewiesen, wo er gegen einen entgegenkommenden Audi eines 21-Jährigen prallte.
Der Audi-Fahrer, sowie der Unfallverursachende VW-Fahrer wurden bei dem Unfall leicht verletzt.

Ein durchgeführter Atemalkoholvortest beim 27-Jährigen ergab eine Atemalkoholkonzentration von etwa 1,9 Promille.

Der VW, der geparkte Audi sowie der DaimlerChrysler waren so stark beschädigt, dass sie von der Unfallstelle abgeschleppt werden mussten.

Eine Blutprobe wurde entnommen.

Simone Unger, Pressestelle

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POL-Pforzheim: (Enzkreis) Kämpfelbach – Mit über 2,2 Promille Unfall verursacht und geflüchtet

27.09.2021 – 12:55

Polizeipräsidium Pforzheim

Kämpfelbach (ots)

Am Sonntagmittag ermittelte die Polizei eine betrunkene Pkw-Lenkerin, welche auf der Bundesstraße 10 infolge eines Verkehrsunfalls ein Verkehrszeichen beschädigte. Im Anschluss entfernte sich die Frau unerlaubt von der Unfallstelle.

Offensichtlich befuhr die 50-Jährige, gegen 15:00 Uhr, mit ihrem Mercedes die Bundesstraße 10 von Pforzheim kommend in Richtung Remchingen. Im Bereich des Ersinger Kreuzes wollte sie nach rechts in Richtung Kämpfelbach abbiegen. Hierbei kam sie nach derzeitigem Ermittlungsstand infolge ihrer Alkoholisierung und unangepasster Geschwindigkeit von der Fahrbahn ab und überfuhr eine Verkehrsinsel. Hierbei wurde das dortige Verkehrszeichen stark beschädigt. Da nach dem Verkehrsunfall vor Ort auch ein Kennzeichen aufgefunden werden konnte, ermittelten die Beamten die mutmaßliche Unfallverursacherin auch zeitnah nach dem Unfall. Der Schaden an ihrem Pkw wird auf rund 750 Euro geschätzt, der Fremdschaden am Verkehrszeichen auf etwa 250 Euro. Die 50-Jährige musste neben einer Blutprobe auch ihren Führerschein abgeben und sich nun in einem Strafverfahren verantworten.

Sabine Maag, Pressestelle

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POL-KA: (KA) Karlsruhe – Mit gestohlenem Auto Unfall verursacht

27.09.2021 – 13:22

Polizeipräsidium Karlsruhe

Karlsruhe (ots)

Mit einem offenbar in Bühl gestohlenen Auto hat ein 21-jähriger Franzose am Sonntagnachmittag einen Unfall an der Kreuzung Brauerstraße / Hermann-Veit-Straße verursacht.
Das Fahrzeug war wohl während der Urlaubsabwesenheit des Eigentümers in den vergangenen Wochen in Bühl entwendet worden.

Ein 25-jähriger Autofahrer musste gegen 16.30 Uhr an der roten Ampel zum Linksabbiegen an der Kreuzung Hermann-Veit-Straße / Brauerstraße anhalten. Als die Ampel auf „Grün“ sprang, fuhr er an. Gleichzeitig hörte er nach seinen Angaben das Geräusch von quietschenden Reifen hinter sich. Im Rückspiegel sah er ein rotes Auto von hinten auf sich zu fahren. Dann kam es zum Unfall. Das rote Auto war von hinten auf sein Fahrzeug aufgefahren. Sein Fahrzeug wurde beschädigt, er selbst wurde leicht verletzt.

Während der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass das auffahrende Fahrzeug, ein roter Ford Focus, offenbar im August in Bühl entwendet worden war. Der 21-Jährige, der zum Unfallzeitpunkt mit dem Auto unterwegs war, gab an, das Fahrzeug von einem Bekannten ausgeliehen zu haben.

Das Fahrzeug wurde sichergestellt, die Ermittlungen dauern an.

Heike Umminger, Pressestelle

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POL-KA: (KA) Bretten – Unbekannte warfen Gegenstand auf vorbeifahrenden Reisebus

27.09.2021 – 13:24

Polizeipräsidium Karlsruhe

Bretten (ots)

Am frühen Montagmorgen wurde in Bretten die Windschutzscheibe eines fahrenden Reisebusses beschädigt.

Der Reisebus war gegen 01:50 Uhr auf der Bundesstraße 35 kurz nach dem Alexanderplatz in Fahrtrichtung Stuttgart unterwegs, als plötzlich ein bislang unbekannter Gegenstand gegen das Fahrzeug geworfen wurde. Hierbei wurde die Windschutzscheibe des Busses im oberen Bereich beschädigt. Kurz zuvor konnte der Busfahrer zwei Kinder oder Jugendliche auf der Fußgängerüberführung erkennen.

Zeugen, welche den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten, sich telefonisch unter 07252 50460 mit dem Polizeirevier Bretten in Verbindung zu setzen.

Sigrid Lässig, Pressestelle

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POL-KA: (KA) Forst – Mindestens 24 Beschuldigte nach Schlägerei in Bistro festgestellt

27.09.2021 – 13:11

Polizeipräsidium Karlsruhe

Forst (ots)

Der Streit zweier Männer im Alter von 36 und 51 Jahren ist in der Nacht zum Sonntag gegen 03.50 Uhr in einem Bistro in Forst eskaliert. Daraus entwickelte sich eine handfeste Schlägerei zweier Gruppierungen, bei der wohl auch Pfefferspray und ein druckluftbetriebenes Nagelschussgerät eingesetzt wurden. Von vier Beteiligten ist bekannt, dass sie leichte Verletzungen davongetragen haben. Einer davon musste mit einer Kopfplatzwunde ambulant im Krankenhaus behandelt werden, nachdem er einen Schlag mit einer Glasflasche erhalten hatte. Nahezu das gesamte Mobiliar der Lokalität ist nach dem Ereignis zerstört und an einem Pkw zersplitterte die Heckscheibe.

Das Polizeirevier Bruchsal eilte nach mehreren Anrufen durch Zeugen mit Unterstützung umliegender Reviere und weiteren vier Streifenbesatzungen des Polizeipräsidiums Mannheim vor Ort und ermittelte letztlich insgesamt 24 Beschuldigte. Diese werden sich wegen Beteiligung an einer Schlägerei und Körperverletzungsdelikten verantworten müssen. Zur Feststellung der Personalien musste von der Polizei regelrecht eine „Arbeitsstraße“ eingerichtet werden. Darüber hinaus galt es auch, Spuren zu sichern.

Wie sich bisher klären ließ, eskalierte der Streit offenbar bereits in der Gaststätte, wo am Samstagabend eine Veranstaltung mit Live-Musik stattfand. Der mutmaßliche Chef einer Gruppe von Arbeitern eines Bauunternehmens, ein 51-jähriger Rumäne, war bisherigen Feststellungen zufolge im weiteren Verlauf der Nacht aus noch unklaren Gründen mit einem 36 Jahre alten Gast gleicher Staatsangehörigkeit in Streit geraten. Der Ältere hatte wohl seinem Gegenüber zunächst einen Fausthieb erteilt.

Schnell habe sich daraus eine handgreifliche Auseinandersetzung zwischen der Gruppe der Arbeiter und einigen Gästen entwickelt. Um die beiden Lager zu trennen, habe der Gastwirt Pfefferspray eingesetzt, worauf sich das Geschehen in den Außenbereich verlagerte.

Ein Zeuge hatte während der Streitereien gar Schussgeräusche vernommen, die, wie sich erst später herausstellte, sehr wahrscheinlich von einem Druckluftnagelgerät stammten. Der 51-Jährige steht im Verdacht, mit diesem Gerät Nägel in Richtung des Lokals verschossen zu haben. Verletzt wurde bisherigen Erkenntnissen zufolge dadurch aber niemand.

Das Polizeirevier Bruchsal ist nun mit den sehr aufwändigen Ermittlungen zur Klärung der Hintergründe und einzelnen Tatbeteiligungen betraut.

Ralf Minet, Pressestelle

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POL-KA: (KA) Weingarten (Baden) – Verkehrsunfall auf einem Radweg

27.09.2021 – 12:58

Polizeipräsidium Karlsruhe

Karlsruhe (ots)

Am Samstag gegen 14:30 Uhr ereignete sich auf einem Radweg, unmittelbar neben der Bahnhofstraße in Weingarten, ein Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Radfahrerinnen. Beim Schaltvorgang löste sich die Kette einer 37-jährigen Radfahrerin, so dass sie mit ihrem Rad nach links kippte. Eine 68-jährige Radfahrerin, welche gerade dabei war einen Überholvorgang zu starten, wurde bei dem Sturz im Schulterbereich getroffen und stürzte ebenfalls mit ihrem Rad. Unglücklicherweise kam sie mit dem Knie auf der Bordsteinkante auf, so dass sie sich schwere Verletzungen zuzog. Das Rad der 68-Jährigen wies leichte Schäden auf. Die 37-Jährige blieb unverletzt.

Christina Krenz, Pressestelle

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POL-Pforzheim: (Enzkreis) Mühlacker – Vorfahrt missachtet -zwei Verletzte-

27.09.2021 – 11:45

Polizeipräsidium Pforzheim

Mühlacker (ots)

Am Sonntagabend, gegen 20:25 Uhr ereignete sich an der Kreuzung Lienzinger Straße / Im Bannholz ein Verkehrsunfall, bei dem zwei Personen verletzt wurden.

Nach bisherigem Stand der Ermittlungen wollte eine 20-jährige Renault Fahrerin an der genannten Kreuzung von der Lienzinger Straße nach links in die Straße Im Banhholz bei Grünlicht abbiegen und übersah hierbei den ihr entgegenkommenden ebenfalls bei Grünlich die Kreuzung passierenden VW eines 63-jährigen.
Eine 20-jährige Beifahrern im Renault wurde hierbei leicht und eine 57-jährige Beifahrerin im VW schwer Verletzt.
An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von etwa 7.000 Euro.

Beide Fahrzeuge mussten von der Unfallörtlichkeit abgeschleppt werden.

Simone Unger, Pressestelle

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POL-KA: (KA) Karlsruhe – Wegen Nachtruhestörung mit Schreckschusswaffe gedroht

27.09.2021 – 12:07

Polizeipräsidium Karlsruhe

Karlsruhe (ots)

Weil seine Nachtruhe gestört wurde, drohte ein 22 Jahre alter Tatverdächtigen in der Nacht auf Montag in der Karlsruher Südstadt dem Verursacher mit einer Schreckschusswaffe. Da die Art der Waffe zunächst nicht klar war, fuhr die Polizei mit mehreren Streifenwagenbesatzungen an.

Entsprechend den Aussagen der Beteiligten ereignete sich der Vorfall gegen 23.45 Uhr in einem Mehrfamilienhaus am Tivoliplatz. Ein 19-Jähriger störte demnach zusammen mit weiteren Familienangehörigen die Nachtruhe der Nachbarn. Als mehrere Wohnparteien in einen Etagenflur kamen, entwickelte sich ein Streitgespräch zwischen dem Tatverdächtigen und dem späteren Geschädigten. Schließlich zog der 22-Jährige die Waffe, zielte auf den Geschädigten und forderte ihn auf, sich auf den Boden zu legen. Noch vor dem Eintreffen der hinzugerufenen Polizei konnte ein anwesender Zeuge die Situation beruhigen.
Der Beschuldigte wurde vorläufig festgenommen. Bei der Begutachtung der Pistole stellte sich heraus, dass es sich um eine geladene Schreckschusswaffe handelte, wofür der Tatverdächtige offenbar einen kleinen Waffenschein besitzt.

Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung eingeleitet.

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Raphael Fiedler, Pressestelle
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POL-Pforzheim: (PF) Pforzheim – Polizeibeamter nach Widerstandshandlungen dienstunfähig verletzt

27.09.2021 – 11:05

Polizeipräsidium Pforzheim

Pforzheim (ots)

Am Sonntagvormittag wurde ein 33-jähriger Mann beim Fahren mit dem Zug ohne gültigem Fahrschein durch einen Zugbegleiter erwischt. Bei der anschließenden Kontrolle durch die Polizei widersetzte sich der Mann den Maßnahmen, wodurch ein Polizeibeamter dienstunfähig verletzt wurde.

Nach bisherigen Erkenntnissen befand sich der 33-Jährige kurz nach 08:00 Uhr in einem Zug von Stuttgart in Richtung Karlsruhe, als er bei einer Fahrscheinüberprüfung des Zugbegleiters keinen gültigen Fahrschein vorweisen konnte. Ebenfalls soll der Mann in einen der Wagons uriniert haben.
Bei der anschließenden Kontrolle durch die Polizei am Hauptbahnhof Pforzheim konnte die Identität des Mannes nicht zweifelsfrei festgestellt werden, weshalb er zur Personlienfeststellung die eingesetzten Beamten zu Fuß auf das nahegelegene Polizeirevier begleiten sollte. Hierfür wurde der Mann an den Armen ergriffen und in Richtung Treppenabgang begleitet. Plötzlich spannte der Mann seinen Körper an und drehte sich Ruckartig zu den Beamten um, weshalb er nun zu Boden gebracht und ihm Handschließen angelegt werden sollte. Dies versuchte der Mann durch versteifen und winden seines Körpers zu verhindern. Nur mit enormer Kraftanstrengung gelang es den eingesetzten Beamten den Mann schlussendlich zu schließen.
Ein Polizeibeamter wurde bei dieser Widerstandshandlung so schwer verletzt, dass er seinen Dienst nicht mehr fortsetzen konnte und in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden musste.

Dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen und er wird sich nun wegen Erschleichen von Leistungen und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten müssen.

Simone Unger, Pressestelle

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