24.02.2020 – 13:45
Polizeipräsidium Pforzheim
Pforzheim (ots)
Wie bereits berichtet, kam es in der Nacht zum Montag zu einem Verkehrsunfall auf der Autobahn, bei dem ein Lkw mit einem Streifenwagen kollidierte. Die im Dienstfahrzeug sitzende Polizistin und ihr Kollege wurden bei dem Zusammenstoß verletzt.
Zuvor war gegen 0.20 Uhr ein 40-Tonner mit Auflieger von Pforzheim-Nord in Fahrtrichtung Pforzheim-Ost auf regennasser Fahrbahn und Gefällstrecke ins Schleudern geraten. Das Zugfahrzeug prallte gegen die Mittel-Leitplanke, der Fahrer wurde leicht verletzt.
Sowohl auf der Richtungsfahrbahn Stuttgart, als auch auf der Gegenfahrbahn mussten Aufräumarbeiten und Bergungsmaßnahmen getätigt werden. Zur Absicherung der Unfallstelle in Fahrtrichtung Karlsruhe unterstützte das Polizeirevier Mühlacker. Die Polizisten sicherten mit eingeschaltetem Blaulicht am Streifenwagen am Ende der Steigung in einer langezogenen Linkskurve sowie mit Pylonen und einer Nissenleuchte die Gefahrenstelle ab.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Pforzheimer Verkehrspolizei überholte um 01.25 Uhr ein 40-Tonnen-Sattelzug im Überholverbot auf dem mittleren Fahrstreifen einen anderen Lkw. Der 49 Jahre alte Fahrer erkannte die Situation zu spät und versuchte durch ein Ausweichenmanöver den Zusammenstoß mit dem auf dem linken und mittleren Fahrstreifen abgestellten Streifenwagen zu vermeiden. Dabei rammte er die linke Fahrzeugseite des Streifenwagens. Die Polizistin und ihr Kollege konnten nach der Kollision verletzt den Streifenwagen über die Beifahrertüre verlassen und wurden für weitere Untersuchungen in eine Klinik gebracht. Der Lenker des Verursacherfahrzeugs wurde bei dem Unfall nicht verletzt, erlitt aber einen Schock und wurde ebenfalls ins Krankenhaus verbracht. Die Beschlagnahme seines Führerscheins wurde seitens der Staatsanwaltschaft angeordnet. Der Polizeibeamte konnte später seinen Dienst fortsetzen. Seine Kollegin befindet sich aktuell mit starken Prellungen noch in stationärer Behandlung im Krankenhaus. Am Dienstfahrzeug entstand ein Totalschaden von rund 20.000 Euro, am Sattelzug von geschätzten 10.000 Euro.
Frank Otruba, Pressestelle,
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